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So verhindern Sie, dass Ihr Online-Shop im Weihnachtsgeschäft schlapp macht

Weihnachtsmann auf Geschenken liegend

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Sie haben sich perfekt auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet: die Lager sind gefüllt, der Online-Shop strahlt im neuen Glanz, die Werbekampagnen laufen gut und der Versand sitzt in den Startlöchern. Die Chancen, dass dieses Jahr auch viele Käufer kommen, stehen gut.  Laut einer Studie im Auftrag von RetailMeNot wird im deutschen Weihnachtsgeschäft bereits jeder fünfte Euro online ausgegeben. Das entspricht einem Umsatz von fast 16 Milliarden Euro. Allerdings erwarten die Besucher auch schnelle Ladezeiten und eine zügige Kaufabwicklung, sonst geben sie ihr Geld bei der Konkurrenz aus. Deutsche Online-Shops laden im Durchschnitt innerhalb 2,9 Sekunden, hat eine Analyse von konversionsKraft ergeben. Seiten, die deutlich länger brauchen, bleiben hinter den Erwartungen der Benutzer zurück und verlieren Käufer.     Weiterlesen

So wird aus dem SAN ein NAS

In der Dunkel Cloud versorgt ein hochverfügbares SAN (Storage Area Network) die virtuellen Maschinen mit Speicherplatz nach Bedarf. Zu den Vorteilen gehört neben einer schnellen Datenübertragung zwischen Speicher und Server auch die Möglichkeit, den verfügbaren Speicherplatz schnell und unkompliziert skalieren zu können. Außerdem haben wir unser SAN so aufgebaut, dass die Daten jederzeit verfügbar sind, auch wenn mehrere Festplatten gleichzeitig ausfallen sollten.

Im praktischen Einsatz hat ein SAN allerdings auch seine Grenzen, zum Beispiel wenn mehrere Benutzer oder Anwendungen auf dieselben Daten zugreifen sollen. Dafür ist ein NAS, also ein Network Attached Storage, wesentlich besser geeignet. In der Dunkel Cloud können Kunden mit dem softwarebasierten NAS-Filer von SoftNAS ohne viel Aufwand aus ihrem SAN-Speicher einen NAS-Speicher machen. Die Software wird als virtuelle Appliance im Virtual Data Center installiert und über ein webbasiertes Management Interface administriert. Das Cloud-NAS bietet alle Vorzüge eines Unternehmens-NAS, einschließlich Active Directory Integration. Deduplizierung und Komprimierung beschleunigen die Storage Operationen und reduzieren die Speicherkosten.

Hochverfügbare Daten und standortübergreifende Replikation

Der NAS-Filer kann auch für eine hochverfügbare Speicherung der Unternehmensdaten genutzt werden. Block Replikation (SnapReplicate) in ein zweites Rechenzentrum mit automatischem Failover bei Ausfall des primären Standortes garantiert eine unterbrechungsfreie Datenverfügbarkeit. Alles was dafür benötigt wird, ist eine zweite SoftNAS-Appliance, die entweder in einem Virtual Data Center in unserem zweiten Rechenzentrum oder im eigenen Unternehmensnetz installiert wird. Mit der bandbreiteneffizienten Replikation nahe Echtzeit werden jederzeit aktuelle Kopien der Daten am zweiten Standort gesichert und vor Verlust geschützt. Für die immer beliebter werdende hybride Cloud-Nutzung bieten sich solche Hochverfügbarkeitslösungen und Disaster Recovery Anwendungen geradezu an. Damit auch bei der Datenübertragung für die nötige Sicherheit gesorgt ist, werden die Daten mit dem NAS-Filer authentifiziert und verschlüsselt repliziert.

Die Abrechnung der Lizenzkosten für die SoftNAS Cloud Appliance erfolgt entweder monatlich oder jährlich. Der genutzte Speicherplatz kann flexibel an den jeweiligen Bedarf angepasst werden.

Der nächste Trend: Multi-Cloud

Multi-Cloud

Multi-Cloud

Während man in einschlägigen Portalen in Deutschland wieder die Grundsatzfrage diskutiert, ob Cloud Services prinzipiell für Unternehmensdaten geeignet sind, angesichts des (nicht wirklich überraschenden) Datenhungers diverser Geheimdienste, diskutiert man in den USA bereits einen neuen Trend: die Multi-Cloud.     Weiterlesen

Wann ist eine Cloud hochverfügbar?

Vor einigen Wochen verkündete ein Service Provider, der von sich behauptet, Infrastructure as a Service der nächsten Generation anzubieten, stolz in einer Pressemeldung, dass er jetzt virtuelle Rechenzentren hochverfügbar machen kann. Diese Aussage allein hätte sicher kaum für Aufmerksamkeit gesorgt, wäre sie nicht mit der Behauptung verbunden gewesen, dass es sich hierbei um etwas Einmaliges in der Welt des Cloud Computings handeln würde. Haben wir etwas verpasst? Immerhin bieten wir unsere virtuellen Datacenter schon seit 2008 als hochverfügbar an und waren der Meinung, dass Hochverfügbarkeit mittlerweile zum Standard von halbwegs professionellen Cloud Infrastrukturen gehört. Ein guter Anlass, sich etwas genauer mit dem Thema Hochverfügbarkeit in der Cloud zu befassen.

Was ist Hochverfügbarkeit?

Gemäß den allgemein anerkannten Verfügbarkeitsklassen der Harvard Research Group (HRG), darf bei einem System, das hochverfügbar (highly available- HA) ist oder sein soll, die Funktion innerhalb festgelegter Zeiten oder zur Hauptbetriebszeit nur minimal unterbrochen werden. Das ist ab einer Verfügbarkeit von 99,99 % der Fall, die höchsten 52 Minuten Ausfallzeit im Jahr erlaubt. Das bedeutet, dass auch beim Ausfall einzelner Komponenten eines Systems, der Betrieb ohne größere Unterbrechungen gewährleistet sein muss. In der Praxis erreicht man das durch Redundanz und Cluster. Damit in einem Cluster ein zweiter Server den Betrieb nach Ausfall des ersten Servers nahtlos übernehmen kann, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:  Erstens, der zweite Server muss immer betriebsbereit sein (hot stand-by) und sollte den gleichen „Wissensstand“ wie der erste Server haben, d.h. Daten müssen synchronisiert werden. Zweitens, braucht man eine Verbindung zwischen beiden Servern und eine Software, die einen Ausfall sofort erkennt und dafür sorgt, dass der zweite Server den Betrieb übernimmt. Damit letzteres auch funktioniert, bedarf es, drittens, IP-Adressen, die dynamisch dem jeweils aktiven System zugeordnet werden können.

Das alles ist altbekannter Standard aus der physischen Serverwelt. Diesen Standard hat besagter Service Provider jetzt auch in seinem Netzwerk implementiert, damit seine Kunden  Hochverfügbarkeit zum Beispiel mittels HA-Linux auch in ihren virtuellen Rechenzentren konfigurieren können. Die Einmaligkeit suchen wir hier allerdings vergebens. Wer behauptet, dass andere Anbieter IPv4-Adressen nur statisch an eine virtuelle Maschine (VM) koppeln und eben nicht dynamisch routen können, unterschätzt oder ignoriert die technischen Möglichkeiten anderer Infrastrukturen.

Hochverfügbarkeit der nächsten Generation

Während im oben beschriebenen Szenario der Kunde mindestens zwei virtuelle Maschinen betreiben muss und zwar auf zwei verschiedenen physischen Servern (sonst bringen auch dynamische IP-Adressen keine Hochverfügbarkeit), wird in einem virtuellen Datacenter in der Dunkel Cloud jede einzelne VM hochverfügbar gehostet, ohne dass der Kunde dafür irgendetwas konfigurieren muss. Wie das geht?

Wann ist eine Cloud hochverfügbar?

Hardware-Hochverfügbarkeit für jede virtuelle Maschine im Virtual Data Center

In unserer Infrastruktur ist Hochverfügbarkeit eine Funktion des Hypervisors und bereits in die Virtualisierungsschicht integriert. Die VMware Software überwacht sämtliche virtuellen Maschinen und die darunterliegende Hardware. Wenn ein Server ausfallen sollte, werden die betroffenen Maschinen ohne Änderung ihrer IP-Adressen automatisch auf einem anderen Hardware-Knoten mit freien Kapazitäten neu gestartet. Mindestens ebenso nützlich ist die sogenannte vMotion-Funktion, mit der wir VMs im laufenden Betrieb auf andere Server verschieben können. Auf diese Weise vermeiden wir Betriebsunterbrechungen infolge notwendiger Wartungsarbeiten.

Wer seine Systeme nicht nur gegen hardwarebedingte Ausfälle schützten will, sondern zum Beispiel auch gegen Ausfälle auf Betriebssystem- oder Anwendungsebene, der kann auch in der Dunkel Cloud virtuelle Maschinen als Cluster konfigurieren. Dynamisches Routing gehört ebenso wie die Verwendung von virtuellen IP-Adressen seit jeher zum Leistungsumfang unserer virtuellen Datacenter.  Darüber hinaus sorgt unsere Traffic Management Option dafür, dass wertvolle Ressourcen nicht nur als Ersatz mitlaufen, sondern alle Maschinen sinnvoll genutzt werden.

Mit einem Virtual Data Center in der Dunkel Cloud bekommen Kunden Hochverfügbarkeit auf mehreren Ebenen:

  • Integrierte Hardware-Hochverfügbarkeit für alle virtuellen Maschinen
  • Hochverfügbare Datenspeicherung
  • Hochverfügbare Cluster, mit oder ohne Traffic Management
  • und als Schutz gegen den Ausfall eines ganzen Standortes: Disaster Recovery mit einem virtuellen Backup-Datacenter in einem anderen Rechenzentrum

Man kann zu VMware stehen wie man will, aber mit der vCloud Software bekommt man schon heute Infrastructure Services der nächsten Generation, für die Hochverfügbarkeit kein Nice-to-have ist, sondern allgemeiner Standard.