Die häufigste Ursache für Datacenter Ausfälle

Wer bei Disaster Recovery nur an die mühsame Wiederherstellung der IT nach einer Naturkatastrophe denkt, der denkt zu kurz. Die häufigsten Ursachen für Datacenter Ausfälle kommen nicht aus der Natur.

Hardwareversagen und Stromausfälle sind die häufigsten Ursachen für Datacenter Ausfälle (Quelle: Zerto)

Hardwareversagen und Stromausfälle sind die häufigsten Ursachen für Datacenter Ausfälle (Quelle: Zerto)

Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine von Zerto durchgeführte Befragung von 356 IT-Managern und VMware Administratoren. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer hatten einen Datacenter Ausfall in den letzten 12 Monaten, aber nur in rund 13 Prozent der Fälle war eine Naturkatastrophe dafür verantwortlich. Mit über 30 Prozent war das  Versagen von Hardware die häufigste Ursache, weitere 30 Prozent gingen auf das Konto von Stromausfällen.

Zugegeben, das Ausmaß der Zerstörung durch eine Naturkatastrophe ist in der Regel wesentlich größer und der damit verbundene Ausfall der gesamten IT auch langwieriger als nach einem Hardware- oder Stromausfall. Die Investition in eine funktionierende Disaster
Recovery Lösung zahlt sich dann wirklich aus. Doch nicht selten führen Software
Bugs, Hardwareversagen und Stromunterbrechungen zu unschönen Kettenreaktionen,
so dass geschäftskritische Anwendungen tagelang nicht oder nur mit unvollständigem Datenbestand zur Verfügung stehen. Für viele Unternehmen ist auch das schon eine Katastrophe. Deshalb hatten die meisten der befragten Firmen auch bereits eine Disaster Recovery Lösung, mehrheitlich Snapshot-basiert. Allerdings waren ganze 77 Prozent nicht wirklich davon überzeugt, dass ihre Notfall-Lösung in der Not auch funktionieren würde.

Die größten Herausforderungen beim Disaster Recovery (Mehrfachnennungen waren möglich; Quelle: Zerto)

Die größten Herausforderungen beim Disaster Recovery (Mehrfachnennungen waren möglich; Quelle: Zerto)

Befragt nach den größten Herausforderungen für ein Disaster Recovery nannten mehr als die Hälfte die Kosten und die Komplexität. Wenn man aus den Herausforderungen eine Wunschliste machen würde, dann hätten die IT-Verantwortlichen gerne eine preiswerte und einfache Disaster Recovery Lösung, die leicht zu managen ist. Außerdem sollte sie skalierbar sein und eine anwendungsbezogene Wiederherstellung unterstützen.

Eine Investition in eine Notfall-Lösung ist immer verbunden mit Investitionen in IT-Ressourcen, von denen man hofft, dass sie nie gebraucht werden. Immerhin bekommt man heute dank Virtualisierung eine vollwertige Disaster Recovery Lösung schon für einen Bruchteil der Kosten, die man sonst für ein Backup-Rechenzentrum ausgeben musste. Heute mietet man für seine Ersatzsysteme ein virtuelles Datacenter in der Cloud. Was bisher fehlte war eine Disaster Recovery Software, die sich direkt in die virtuelle Infrastruktur integrieren und genauso einfach wie diese skalieren lässt. Eine solche Lösung haben wir jetzt für unseren neuen Disaster Recovery Service gefunden. Statt performanceintensiven Snapshots arbeitet sie mit echtzeitnaher Replikation. Es können nicht nur einzelne virtuelle Maschinen, sondern auch komplexe, über mehrere Maschinen verteilte Anwendungen mit einem konsistenten Datenbestand mit wenigen Mausklicks rekonstruiert werden. Und schließlich erfüllt die Lösung auch den Wunsch nach einem einfachen Management direkt mit dem VMware vCenter.