Archiv des Autors: Axel Dunkel

Bitcoin – wozu das?

Über die virtuelle Währung Bitcoin (gemäß ISO 4217 mit dem Kürzel XBT versehen, umgangssprachlich häufig mit BTC abgekürzt) wird viel geschrieben und berichtet. Seit Oktober 2015 ist auch durch das EuGH bestätigt, dass das virtuelle Geld analog den konventionellen Währungen zu behandeln ist. Ist Bitcoin nun einfach irgendeine „spinnerte Idee“ oder steckt mehr dahinter?     Weiterlesen

HTTPS langsamer als HTTP?

HTTPS ist verschlüsseltes HTTP und deshalb im Vergleich gegenüber seinem unverschlüsselten „Bruder“ zwangsläufig langsamer. Es sieht aber ganz danach aus, als ob sich das mit dem neuen Standard HTTP/2 ändern wird. Da bisher alle Browser HTTP/2 nur verschlüsselt unterstützen, haben wir mithilfe des Dunkel DX-Services Real-User-Messungen (RUM) vorgenommen, um den Geschwindigkeitsunterschied zu analysieren.     Weiterlesen

Da gibt es bestimmt auch was von Dunkel?

Ein Kunde suchte nach einer einfachen Möglichkeit, Daten auf Linux Systemen offsite zu sichern. Gleichzeitig sollten die sensiblen Daten vor fremden Zugriffen geschützt sein. Deshalb kamen für ihn weder eine Public Cloud noch US-amerikanische Anbieter in Frage.

Unsere Lösung: Dunkel Cloud Storage (also doch die Public Cloud) in Verbindung mit Verschlüsselung direkt auf den Kundensystemen. Als Software bietet sich das auf vielen Systemen bereits im Standard verfügbare Werkzeug „duply“ an, ein Frontend für das Softwarepaket „duplicity“.  Relativ schnell konfiguriert, verschlüsselt duply/duplicity jedes Backup mithilfe von GPG. Das lässt sich mit einigen Konfigurationsdateien automatisieren. So können beispielsweise Verzeichnisse ins Backup aufgenommen oder ausgeschlossen werden:

+ /home/
+ /etc/
– **

Mithilfe von Pre-und Postskripten kann sogar das Erzeugen von Datenbank-Dumps etc. vollständig automatisiert werden. Auf diese Weise lassen sich mit wenig Aufwand  Anforderungen nach einem sicheren Offsite-Backup erfüllen.

Der private Draht in die Dunkel Cloud

PrintEin VPN, also eine abgesicherte verschlüsselte Verbindung über das Internet, ist der häufig genutzte Weg, wenn Unternehmen das eigene Netzwerk sicher mit ihrem Virtual Data Center in der Dunkel Cloud verbinden wollen. Wenn jedoch regelmäßig größere Datenmengen übertragen werden sollen, gibt es Alternativen, die nicht den Performance-Schwankungen des Internets unterliegen.

Unsere Lösung dafür heißt DunkelDirekt. Sie bekommen eine private und dedizierte Verbindung direkt in die Dunkel Cloud. Die gewählte Bandbreite steht ausschließlich für Ihre Anwendungen zur Verfügung und Sie können selbst festlegen, welche Daten über diese Verbindung übertragen werden sollen. Bei der technischen Umsetzung stehen mehrere Optionen zur Wahl: von der MPLS-Verbindung über eine Standleitung bis zur dedizierten Glasfaseranbindung mit mehrfach 10 Gigabit/s Geschwindigkeit gibt es für jede Anforderung eine passende Lösung. Die private Netzwerkverbindung kann auch gleichzeitig für mehrere Virtual Data Center genutzt werden.

Weil für das Datenvolumen, das über eine DunkelDirekt-Verbindung übertragen wird, keine zusätzlichen Kosten anfallen, ist DunkelDirekt in vielen Fällen auch finanziell die attraktivere Alternative zum VPN. Außerdem rechnen wir die Verbindungskosten nicht wie andere Anbieter nach Volumen ab, sondern mit einer fixen monatlichen Pauschale. Das schützt vor unerwarteten Kosten. Schließlich kann die Direktanbindung auch für den unternehmensweiten Zugang ins Internet genutzt werden, wovon einige Kunden bereits Gebrauch machen.

 

 

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Im Gegensatz zu Amazon S3 ist Dunkel Cloud Storage bereits über IPv6 erreichbar. Soweit wir wissen, ist unser Service damit der erste S3-kompatible Cloud Storage in Deutschland, der das neue Internetprotokoll unterstützt.  Wer zum Beispiel IPv6-fähige Backup-Lösungen nutzt, kann unseren Cloud Storage direkt, ohne Umweg über IPv4, ansprechen. Und zu unserer eigenen Überraschung sind das bereits mehr als erwartet. Bis zu 20 Prozent aller Cloud Storage Anfragen übertragen jetzt schon die Daten über das neue Internetprotokoll.

IPv6 kommt mit großen Schritten. Laut Akamai belegt Deutschland mit einer IPv6-Quote von 12,6 % (laut Google: 13,4 %) jetzt schon weltweit den 2. Platz bei der Umstellung. Zugegeben, das neue Internetprotokoll wirft viele lieb gewonnene Gewohnheiten über den Haufen:  vom Routing und Firewalling über NAT (braucht man nicht mehr) bis zum komplett neuen Format der IP-Adressen. Wie heißt es so schön? Never change a working system. Aber es gibt kein Zurück. Der Vorrat an IPv4-Adressen ist aufgebraucht und der Anteil der Endgeräte, die via IPv6 kommunizieren, wird rasant steigen. Da ein wichtiges Kommunikationsziel dieser Geräte die Cloud ist, ist es nur naheliegend, dass Cloud Services auch eine Vorreiterrolle bei der Umstellung auf IPv6 spielen. So ist neben dem Dunkel Cloud Storage zum Beispiel auch unser Mail Security Service IPv6-fähig. Nur das VMware vCloud-Management unserer Infrastruktur ist noch nicht so weit. Obwohl VMware IPv6 bisher nicht unterstützt, haben wir Möglichkeiten geschaffen, damit unsere Kunden trotzdem direkt mit IPv6 arbeiten können.