7 Gründe für AntiVirus und AntiSpam als Managed Service

Managed Security Services liegen im Trend. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Analystenhaus Pierre Audoin Consultans (PAC) in seiner aktuellen Studie „Managing Security in the Digital Era“. So nutzen bereits 66 Prozent der befragten europäischen Unternehmen die Dienste von Managed Security Services Provider, weitere 24 Prozent planen, es zu tun.

Besonders beliebt ist der Einsatz eines Managed Service beim Schutz der E-Mail Kommunikation. Im Vergleich zu einer selbst gemanagten Software hat ein externer, heute meist cloudbasierter AntiSpam- und AntiVirus-Service mehrere Vorteile:

1. Malware wird außerhalb des Firmennetzes gestoppt

Die Sicherheitssysteme des Managed Security Providers sind denen des Unternehmens vorgeschaltet. Das bedeutet, dass alle E-Mails bereits außerhalb des Firmennetzes auf schädliche Inhalte überprüft werden. Spam und Viren werden blockiert bzw. entfernt und gelangen gar nicht erst ins Netzwerk des Unternehmens.

2. Spam kann direkt abgewiesen werden

Jede gute Lösung kann die meisten Spam-Mails schon beim Eintreffen erkennen und direkt abweisen. Das entlastet spürbar den Mailserver und die Quarantäne und macht separate Spam-Ordner praktisch überflüssig.

3. Kombination von mehreren Virenscannern und Verfahren

Anders als bei einer installierten Antiviren-Software können Managed Security Dienstleister Virenscanner und Verfahren von mehreren Herstellern miteinander kombinieren. Da jedes Programm unterschiedliche Stärken und Schwächen hat, können auf diese Weise wesentlich bessere Erkennungsraten erreicht werden. In den meisten Fällen wird die Analyse auch noch durch eigene Verfahren ergänzt und die Erkennungsraten fortlaufend optimiert.

4. Schutz vor Denial-of-Service Angriffen

Mailserver können auch das Ziel von Denial-of-Service Angriffen sein, bei denen die Server mit einer Flut von E-Mails bombardiert werden. Mit einem Mail Security Service trifft das „Mail-Bombing“ auf die Systeme des Dienstleisters, der solche Attacken abwehren kann.

5. Bessere Verfügbarkeit

Wenn der eigene Mailserver mal ausfallen sollte, gehen die E-Mails nicht verloren, sondern können beim Dienstleister zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt werden.

6. Schnellere Updates

Managed Security Provider beziehen Informationen zu neuen Spam-Wellen und Malware-Varianten in der Regel aus unterschiedlichen Quellen und können die Analysewerkzeuge schneller anpassen und aktualisieren.

7. Volle Kontrolle, aber kein Administrationsaufwand

Die Unternehmen behalten die volle Kontrolle über ihre E-Mail. Nachrichten, die nicht als Spam oder Malware identifiziert wurden, werden automatisch wie gewohnt zugestellt. Darüber hinaus stehen dem Kunden meist noch umfangreiche Mail-Statistiken zur Verfügung.  Auf der anderen Seite spart er sich den Aufwand für den Betrieb und die Wartung der Spamfilter und Antivirenprogramme, muss sich nicht um Updates kümmern und kann bei Bedarf auf das Know-how von Spezialisten zurückgreifen.

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