Archiv für den Monat: Februar 2015

Der private Draht in die Dunkel Cloud

PrintEin VPN, also eine abgesicherte verschlüsselte Verbindung über das Internet, ist der häufig genutzte Weg, wenn Unternehmen das eigene Netzwerk sicher mit ihrem Virtual Data Center in der Dunkel Cloud verbinden wollen. Wenn jedoch regelmäßig größere Datenmengen übertragen werden sollen, gibt es Alternativen, die nicht den Performance-Schwankungen des Internets unterliegen. Unsere Lösung dafür heißt DunkelDirekt. Sie bekommen eine private und dedizierte Verbindung direkt in die Dunkel Cloud. Die gewählte Bandbreite steht ausschließlich für Ihre Anwendungen zur Verfügung und Sie können selbst festlegen, welche Daten über diese Verbindung übertragen werden sollen. Bei der technischen Umsetzung stehen mehrere Optionen zur Wahl: von der MPLS-Verbindung über eine Standleitung bis zur dedizierten Glasfaseranbindung mit mehrfach 10 Gigabit/s Geschwindigkeit gibt es für jede Anforderung eine passende Lösung. Die private Netzwerkverbindung kann auch gleichzeitig für mehrere Virtual Data Center genutzt werden. Weil für das Datenvolumen, das über eine DunkelDirekt-Verbindung übertragen wird, keine zusätzlichen Kosten anfallen, ist DunkelDirekt in vielen Fällen auch finanziell die attraktivere Alternative zum VPN. Außerdem rechnen wir die Verbindungskosten nicht wie andere Anbieter nach Volumen ab, sondern mit einer fixen monatlichen Pauschale. Das schützt vor unerwarteten Kosten. Schließlich kann die Direktanbindung auch für den unternehmensweiten Zugang ins Internet genutzt werden, wovon einige Kunden bereits Gebrauch machen.    

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Dunkel Cloud Storage spricht IPv6

Im Gegensatz zu Amazon S3 ist Dunkel Cloud Storage bereits über IPv6 erreichbar. Soweit wir wissen, ist unser Service damit der erste S3-kompatible Cloud Storage in Deutschland, der das neue Internetprotokoll unterstützt.  Wer zum Beispiel IPv6-fähige Backup-Lösungen nutzt, kann unseren Cloud Storage direkt, ohne Umweg über IPv4, ansprechen. Und zu unserer eigenen Überraschung sind das bereits mehr als erwartet. Bis zu 20 Prozent aller Cloud Storage Anfragen übertragen jetzt schon die Daten über das neue Internetprotokoll. IPv6 kommt mit großen Schritten. Laut Akamai belegt Deutschland mit einer IPv6-Quote von 12,6 % (laut Google: 13,4 %) jetzt schon weltweit den 2. Platz bei der Umstellung. Zugegeben, das neue Internetprotokoll wirft viele lieb gewonnene Gewohnheiten über den Haufen:  vom Routing und Firewalling über NAT (braucht man nicht mehr) bis zum komplett neuen Format der IP-Adressen. Wie heißt es so schön? Never change a working system. Aber es gibt kein Zurück. Der Vorrat an IPv4-Adressen ist aufgebraucht und der Anteil der Endgeräte, die via IPv6 kommunizieren, wird rasant steigen. Da ein wichtiges Kommunikationsziel dieser Geräte die Cloud ist, ist es nur naheliegend, dass Cloud Services auch eine Vorreiterrolle bei der Umstellung auf IPv6 spielen. So ist neben dem Dunkel Cloud Storage zum Beispiel auch unser Mail Security Service IPv6-fähig. Nur das VMware vCloud-Management unserer Infrastruktur ist noch nicht so weit. Obwohl VMware IPv6 bisher nicht unterstützt, haben wir Möglichkeiten geschaffen, damit unsere Kunden trotzdem direkt mit IPv6 arbeiten können.