Archiv für den Monat: Oktober 2013

Notfallmanagement für KMUs

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 8. Oktober 2013 eine Studie zum „Notfallmanagement mit der Cloud für KMUs“ veröffentlicht. Die Studie soll kleinen und mittleren Firmen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie mit Hilfe von Virtualisierung und Cloud-Diensten die Verfügbarkeit ihrer IT-basierten Geschäftsprozesse verbessern und vor Ausfällen und Verlust schützen können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind häufig genauso abhängig von einer funktionierenden IT wie große Firmen, haben aber in der Regel nicht die Ressourcen für ein umfassendes Notfallmanagement. Die Studie beschreibt allgemein und anhand von Beispielen, wie solche Unternehmen mit Virtualisierung und Service-Angeboten aus der Cloud auch mit kleinem Budget die Verfügbarkeit ihrer Anwendungen und Daten gewährleisten können. Dabei bezieht sich die Studie auf den vom BSI veröffentlichten Standard 100-4 zum Aufbau eines Notfallmanagements und erläutert insbesondere eine an die Bedürfnisse eines KMU angepasste Business Impact Analyse für IT-Prozesse. Anschließend wird beschrieben, wie virtualisierte Infrastrukturen und der Einsatz von Cloud Services das Notfallmanagement beeinflussen und verbessern können. Den Abschluss bilden drei verschiedene Cloud-Szenarien, die zeigen, wie das Notfallmanagement eines kleineren Unternehmens in der Praxis aussehen könnte.    Weiterlesen

Reicht im Notfall ein Backup in der Cloud?

Das zentrale Element eines IT-Notfallplans waren früher die Backup-Bänder, die in regelmäßigen Abständen in ein Bankschließfach oder an einen anderen sicheren Ort gebracht wurden. In nicht wenigen Firmen wird diese Tradition auch noch heute gepflegt. Wer es sich leisten konnte, hatte für den Notfall nicht nur Backups, sondern auch Backup-Systeme in einem anderen Rechenzentrum, die nach einem größeren Ausfall der Produktivsysteme den Betrieb übernehmen konnten. Je nach Betriebsbereitschaft unterscheidet man drei Typen von Backup-Standorten:     Weiterlesen

Gartners Visionen

Gartner wirft einen Blick in die Zukunft… … und sieht das Zeitalter der digitalen industriellen Wirtschaft anbrechen. Die IT-Marktanalysefirma Gartner veranstaltet derzeit wieder auf mehreren Kontinenten das Gartner Symposium/ITxpo, an dem über 20.000 IT-Verantwortliche aus aller Welt teilnehmen werden. Ein traditionelles Element der Gartner Symposien ist der Blick in die Analysten-Glaskugel, um die Unternehmen schon mal auf das einstimmen zu können, was ihnen die Zukunft bringen wird.
Peter Sondergaard, Gartner Senior Vice President

Peter Sondergaard, Gartner Senior Vice President

In diesem Jahr prognostiziert Peter Sondergaard, Gartners Forschungschef und Senior Vice President, eine neue Ära tiefgreifender Veränderungen, die Ära der „Digital Industrial Economy“. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Digitalisierung auch die industriellen Wirtschaftsbereiche durchdringen und verändern wird. Die Basis dafür bilden zum einen der sogenannte „Nexus of Forces“, also die Verknüpfung der treibenden Kräfte Cloud Computing, Social Collaboration, Mobile und Information („big data“) und zum anderen das Internet der Dinge, das die physische mit der virtuellen Welt verbindet. Über die Digitalisierung beeinflussen diese Trends sämtliche Unternehmensbereiche: die Services, mit denen Geld verdient wird, die Art und Weise wie mit Konsumenten und Auftraggebern kommuniziert und schließlich auch wie Industrieanlagen gemanagt werden.     Weiterlesen